
...gluecklich und gesund in Perth angekommen!
...arrives a Perth heureux et en bonne sante!
Wir hatten ca. 1300 Km dirt road vor uns, davon 815 Km ohne Tankmöglichkeit (die Kanister bewähren sich noch mal!). Die Great Central Road wurde ihrem Namen gerecht – nicht wegen der Pistenoberfläche, die zwischen sehr gut und katastrophal variierte – sondern weil es eine z.T. anstrengende aber dafür sehr schöne Fahrt war. Auch hier, am Rande der Great Victorian Desert, waren wir über das vielfältige Leben in der Wüste beeindruckt, zumal es ja vor nicht langer Zeit geregnet hatte: es gab Kamelherden (Australien hat die größte wilde Kamelpopulation der Welt: 500.000! – alles ein Erbe der frühen Pioniere, die die Tiere nach ihren Expeditionen einfach freiließen), genauso wilde Pferde, Adler (puh sind die riesig), viele schöne bunte Blumen, jede Menge kleinere Bäume, goldleuchtende Spinifexfelder und kleine hübsche Melonen am Straßenrand (sie müssen allerdings fürchterlich schmecken, denn kein einziges Tier frisst sie an). Ansonsten gibt es vor allem viel, viel Staub, und der ist so fein, dass er durch jede Ritze dringt und alles, was sich im Auto befindet (also auch uns) mit einer roten Staubschicht bedeckt.

Devant nous: la Great central road - 1300 Km de piste jusqu´a Laverton (traversant quelques reserves Aborigenes) dont 815 Km sans pompe a essence (nos jericanes nous servent a nouveau !). Cette route porte bien son nom. Encore une fois et contrairement aux idees recus, les paysages de l´outback sont loin d´etre monotones. Meme la, sur la bordure de desert Great Victoria, c´est plein de vie et de plantes. Les couleurs sont a couper le soufle et on a l´impression que tout regorge d´energie. Il fait tres froid la nuit et le soleil rythme cet ecosystreme complique et fragile. On croise encore des chamaux, des aigles gigantesques, des anes et chevaux sauvages.


Uluru. Eines der bekanntesten Wahrzeichen Australiens – und nicht ohne Grund! Der Ayers Rock hat uns total fasziniert, obwohl man ihn ja schon vorher auf so vielen Bildern gesehen hat, dass man fast meint, bereits dort gewesen zu sein. Aber dann, wenn man am Fuß dieses riesigen Monolithen steht, versteht man sofort, warum er eine heilige Stätte der Aborigines ist! Er ist absolut beeindruckend! Es stimmt doch, man MUSS ihn live gesehen haben. Er sieht aus, als hätte jemand sehr großes mit rotem Knet gespielt – es gibt große Höhlen und Überhänge, Löcher, Spalten und Rinnen, die Formen sind z.T ganz weich und fließend und dann wieder ganz kantig. Wir wanderten einmal ringsrum (9.6 Km) und waren begeistert. Natürlich haben wir uns auch das Farbenspiel des Uluru im Sonnenuntergang angeschaut, es war sehr schön und genau wie auf den schlimmsten Kitschpostkarten.

Uluru – le caillou le plus connu au monde et symbole de l´Australie. On le voit tellement souvent dans la presse et autres brochures qu´on l´aurait presque pas visite…
Le lendemain, c´est apres une rando dans les Olgas (Kata Tjuta qui signifie « beaucoup de tetes » – une sorte regroupement de flans caramel surdimentionnes) que nous quittons Nicole et John. Ils descendend sur Adelaide et nous, nous sommes de nouveau a deux, sur la route en direction de Perth.

In Alice Springs waren nach der Tour zunächst ein paar Reparaturen nötig (z.B. war eine Motoraufhängung durchgebrochen). Dann ging es entlang des sehr schönen roten Gebirgszugs MacDonnell Ranges mit vielen Schluchten und Flüssen zum Kings Canyon. Wir reisten weiterhin mit John und Nicole, weil wir uns so gut verstanden und sie die gleiche Route geplant hatten.
Arrives a Alice Springs nous pressons de faire quelques reparations necessaires sur la voiture avant de nous preparer pour la prochaine partie du voyage. John et Nicole sont toujours avec nous. Nous nous entendons si bien que nous decidons de partager encore quelques jours de notre voyage dans le Massif de MacDonnells en direction de Kings Canyon.



Von Mt. Isa ging es nach Süden in die nette kleine Stadt Birdsville (bekannt für ihr Pub), unseren Ausgangspunkt für die Durchquerung der Wüste Simpson. Wir hatten (mal wieder) riesen Glück und trafen John & Nicole aus Brisbane, die auch allein unterwegs waren und ein zweites Fahrzeug für die Durchquerung suchten – denn die über 550Km durch tiefen Sand und über die hohen Dünen sind allein zu gefährlich.
Die Wüste war ein einmaliges Erlebnis! 1100 Sanddünen galt es auf der sogenannte French Line zu überqueren, die erste war gleich die höchste (hieß auch „Big Red“): ein 90m hoher roter Sandberg. Ganz schön aufregend. Durchschnittstempo war meist 20Kmh, unser Auto hatte wirklich zu ackern, es ging sausteil hoch – für ein paar Dünen brauchte man mehrere Versuche – und oben „kippte“ man praktisch über die Kuppe der Düne (ohne den Track sehen zu können, der wieder herunterführte). Wir waren sehr beeindruckt und stolz, was die Maschine leistete, denn wir sind nie richtig steckengeblieben! In den nächsten Tagen ging es auch an ausgetrockneten Salzseen vorbei, durch tiefen Sand und noch tiefere Löcher.
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Nous reprenons le route en direction de Birdsville, une petite ville agreable (surtout le pub) et point de depart avant la treversee du desert de Simson. Nons avons encore une fois la chance de rencontrer un autre couple tres sympa (John et Nicole de Brisbane) qui cherchait comme nous un autre vehicule pour la traversee (il est severement conseille de voyager en convoi le long de cette piste de sable de plus de 550 km sans ravitaillement ou la moindre panne peut finir au drame).
Le lendemain, c´est le grand depart : charges de 270 litres d´essence, 80 litres d´eau, les frigos remplis de quoi manger pour une armee, toutes sortes d´outils et de pieces de rechange. Nos compagnons de voyage sont aussi surequipes et nous sommes ravis de savoir qu´ils ont meme une CB avec un abonnement a un service comprenant le pistage, infos et suivi journalier ainsi que la possibilite d´envoyer des signaux d´urgence medicale et d´assistance n’importe ou dans le monde…
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Apres cinq jours de desert, nous nous arretons pour la journee a Dalhousie springs, des sources d´eau chaude a 38°C, du genre baignoire geante. C´est de la regalade, surtout la nuit sous les etoiles…
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